Produkttest

Alfi Karaffe „flowMotion“ aus Borosilikat-Glas im Test

Für eine Karaffe kann man so einiges an Geld ausgeben, das zeigt sich auch wieder bei der alfi Karaffe „flowMotion“, die in der einwandigen ein Liter Variante im Test haben. Immerhin kostet das gute Stück bei Amazon derzeit etwas weniger als 30,- €* – ein stattlicher Preis für eine Karaffe aus Glas. Ob sich dieser recht hohe Preis auch bezahlt macht, lest ihr bei uns im Test.

Was unterscheidet diese Karaffe von anderen?

Ganz sicher herausragendes Merkmal dieser Alfi Karaffe ist das Material, aus dem sie hergestellt ist: Borosiliat-Glas. Dieses Glas ist extrem widerstandsfähig und kann Hitze sowie Kälte sehr gut vertragen, obwohl es subjektiv betrachtet nicht besonders dick ist. Dass aus Borosilikat aber auch Reagenzgläser gemacht werden, spricht wohl für sich. D.h. die alfi flowMotion Karaffe ist sehr robust und – darüber bin ich nach wie vor erstaunt – lässt sich sogar mit heißen Flüssigkeiten befüllen. Im Grunde handelt es sich also um ein großes Regenzglas, auch wenn die Optik natürlich wesentlich schöner ist. Das bestätigen auch die derzeit37 Amazon Kunden, die das Produkt mit 5 von 5 Sternen bewerten* und z.T. auch schon von einigen Maleuren berichten, die die Karaffe ohne Schaden überstanden hat.

Nutzung im Alltag

Solche Karaffen sind äußerst praktisch, insbesondere wenn man – wie ich – sehr viel Leitungswasser trinkt und nicht extra Wasser im Supermarkt kauft. Die ein Liter Variante der Karaffe reicht auch für einen längeren Zeitraum aus, ohne dass man ständig nachfüllen müsste. Nachteilig ist aber die Höhe der alfi flowMotion: Mit 36cm Höhe ist die Karaffe nicht besonders zierlich (etwa höher als eine ein Liter Cola Mehrweg Flasche) und lässt sich damit – zumindest in meinem Kühlschrank – derzeit nicht unterbringen. Dies ist deshalb so, weil die Alfi Karaffe natürlich stehen muss. Somit bleibt nur die Ablage in der Kühlschrank-Tür, dafür sind die Fächer aber nicht hoch genug. Schade! Mit Eiswürfeln lässt sich das Wasser in der Karaffe natürlich auch kühlen, insofern bin ich nicht traurig darum.

Ansonsten schlägt sich die alfi flowMotion im Alltag sehr gut. Sie ist robust dank des Borosilikat-Glases, ist ein Hingucker (vor allen Dingen, wenn man noch einige Früchte dazu gibt) und der sehr einfache Ausguss funktioniert einwandfrei. Dieser Ausguss ist ziemlich unkompliziert gemacht, weswegen ich glaube, dass er auch nicht kaputt gehen wird. Er besteht lediglich aus drei Teilen, die allesamt einen stabilen Eindruck machen (siehe Bilder). Außerdem lässt sich die Karaffe ohne Probleme in den Geschirrspüler packen inkl. des Ausgusses, was ich sehr praktisch finde. Bisher gab es auch noch keine Ausfälle beim Einschenken – die Getränke landen dort, wo sie hinsollen: im Glas und nicht daneben.

Fazit zum Test

Im Grunde ist die Alfi FlowMotion ein Reagenzglas im schönen Gewand, das sich durch seine Materialauswahl und Beständigkeit auszeichnet. Das gefällt mir, denn ich brauche weder beim warmen oder kalten Getränken Angst haben, dass die Karaffe zu Bruch geht. Der Ausguss ist elegant gelöst und sollte lange halten, denn er besteht nur aus drei robusten Teilen. Stückchen (z.B. Zitronenscheiben oder Eiswürfel) hält der Ausguss zurück. Kleiner Kritikpunkt: Mit 36cm ist die Alfi FlowMotion recht hoch, sodass sie nicht ohne Weiteres in jeden Kühlschrank passen dürfte. Dies liegt auch daran, dass man die Karaffe nicht verschließen kann. Auch dies sollte man bedenken.

Erhältlich ist die einwandige Alfi FlowMotion mit einem Liter Fassungsvermögen für etwas weniger als 30,- € bei Amazon*. Teetrinker sollten aufgrund der besseren Wärmeisolierung evtl. überlegen, die doppelwandige Variante zu kaufen* mit etwas weniger Fassungsvermögen (0,75l).

Über den Autoren

Kevin

Gutes Essen und Trinken sind seine Leidenschaft: Besonders Kaffee, Wein und Gin haben es ihm angetan. Bereits im Jahr 2009 ist er mit einem Blog zum Thema Kaffee durchgestartet und hat mit diversen Tests zu Kaffees und Kaffeemaschinen etwa 30.000 Lesern im Monat begeistern können. Seit 2015 widmet er sich mit hamburg-schmackhaft.de nun einem neuen Projekt, das vor allem deshalb spannend ist, weil es thematisch etwas breiter aufgestellt ist und auch Ausflüge "über den Tellerrand" zulässt.

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