Netzangebot Schnäppchen

Cashback Plattform Shoop (ehemals Qipu) im Test – Erfahrungen und Tipps

Cashback (oder auch Kickbacks) bekommt man mittlerweile auf vielen Plattformen, von denen ich mittlerweile einige getestet habe. Eine hat sich bei mir absolut bewährt und ich habe auch schon vielen Freunden und Bekannten eine ehrliche Empfehlung gegeben. Bisher war jeder begeistert. In diesem kleinen Testbericht möchte ich euch Shoop* (ehemals Qipu) vorstellen und einige Kniffe zeigen, wie ihr mit dieser Cashback Plattform besonders gut sparen könnt. Zur Anmeldung geht es ganz unten in diesem Bericht.

Shoop Test Screenshot Cashback Plattform

Wie finanzieren sich Cashback Plattformen?

Eine erste Frage, die sich den meisten stellt, denen ich von Shoop erzähle: Wie kann das eigentlich funktionieren? Ich klicke von einer Cashback Plattform auf eine andere Website, bspw. einen Online-Shop, kaufe dort ein und erhalte dann Cashback gutgeschrieben. Das Prinzip lässt sich schnell erklären: Qipu selbst kassiert für die Weiterleitung auf einen Shop eine Provision, z.B. 7% des Einkaufswertes. Dies läuft über Affiliate-Links, die tracken, dass jemand von Shoop* auf eine bestimmte Website gekommen ist. Erhält Qipu die Zahlung vom Händler, schüttet die Plattform den Großteil der Provision an den Nutzer aus (z.B. 5% des Einkaufswertes). Es ist also eine WinWin-Situation: Shoop erhält die Provision von Anbieter, der Kunde kassiert des Großteil davon.

Wie kassiert man Cashback?

Cashback bekommen ist ziemlich selbsterklärend und funktioniert bei allen Cashback-Plattformen gleich: Ihr klickt einen Link an und kommt in den Shop des Anbieters, bei dem ihr Einkaufen wollt. Der Link auf den ihr klickt ist ein sog. Affiliate-Link mit einem Tracking-Code. So kann der Shop-Betreiber sehen, dass ihr von Shoop auf seinen Shop gekommen seid (damit er die Provision an Shoop weiterleiten kann) und Shoop* kann sehen, dass ihr auf den Shop geklickt habt. Das Tracking dauert nicht besonders lange, der Betrag Cashback wird aber erst nach einer Weile freigeschaltet. Dies ist auch ersichtlich bei der Shop-Ansicht (z. T. dauert es einige Monate). Wichtig: Damit das Tracking funktioniert ist es erforderlich, Adblocker zu deaktivieren. Undzwar wirklich komplett zu deaktivieren, nicht nur auf shoop.de. Andernfalls werden die Tracking-Links u. U. nicht richtig erkannt.

Warum ist Qipu empfehlenswert?

Shoop zeichnet sich durch vier wesentliche Aspekte aus, die ich hier in meinem kleinen Test hervorheben möchte:

  • Es gibt eine sehr große Auswahl an Händlern.
  • Das Tracking der Einkäufe funktioniert sehr zuverlässig.
  • Wenn dies mal ausnahmsweise nicht reibungslos klappt oder ein Cashback abgelehnt wird, ist der Support hervorragend.
  • Die Auszahlung geht sehr schnell und es lassen sich Boni dabei mitnehmen.

Händler – Achtung, vergleichen nicht vergessen!

Wer sich Shoop zum ersten mal anschaut, verfällt oft gleich ins Schwärmen: „Hier gibt es 10% auf den Nettoeinkaufswert? So viel?“ Zurecht sollte man hier aufpassen, undzwar aus zwei Gründen: 1. Gutscheine, die nicht auf Shoop gelistet sind, führen dazu, dass das Cashback abgelehnt wird; 2. Preise vergleichen nicht vergessen! Hohe Cashback-Raten sind ein Indiz für hohe Preise in einem Shop. Hier lohnt also (trotz aller Euphorie wegen des Cashbacks) das Vergleichen! Wer aber ohnehin nicht unbedingt die Zeit dafür hat und bei den großen und bekannten Shops einkauft (bspw. Gourmondo oder Zalando), der fährt mit einem Mausklick mehr sehr gut und kann recht viel sparen.

Nicht nur Shops, sondern auch Versicherungen, Konten etc. bringen Cashback

Vermittlungsprovisionen gibt es natürlich nicht nur für Einkäufe bei Online-Shops, sondern auch für Service aller Art, der nicht unbedingt etwas kosten muss. D. h. wenn ihr beispielsweise nach einem Depot für Aktien, Fonds oder ETFs sucht, schaut doch vorher bei Shoop, ob euer Anbieter gelistet ist. Vielleicht gibt es bei Kontoabschluss einen attraktiven Bonus, den man sonst evtl. nicht bekommen würde. Selbiges gilt natürlich auch für Versicherungen und Giro-Konten. Das kann mitunter sogar dazu führen, dass ihr bspw. eine Hausrat-Versicherungen inkl. des Shoop-Cashback* umsonst oder sogar mit Gewinn bekommt. Hervorragende Angebote gibt es meiner Meinung nach auch bei den üblichen Vergleichsportalen für Versicherungen oder Strom- und Gas-Tarife. D.h. hier kann man nicht nur Preise vergleichen und sparen, sondern auch noch ein bisschen Cashback mitnehmen.

Support: Schnell, freundlich, effizient.

Es soll schon noch Test-Charakter hier haben, aber ich kann mittlerweile als langjähriger Shoop-Nutzer nur Positives über den Support berichten. Wird eine Bestellung mal nicht richtig getrackt (z. B. weil ihr einen Adblocker aktiviert habt), so könnt ihr eine Nachbuchungsanfrage stellen. Hier sind dann ein paar Angaben erforderlich, um nachzuweisen, dass ihr tatsächlich über Shoop eingekauft habt. Dann kann es eine Weile dauern, aber bisher hat es bei mir zu 100% geklappt, d. h. alle meine Nachbuchungsanfragen wurden bisher akzeptiert. Ich habe zwar schon auch schon von nicht akzeptierten Nachbuchungsanfragen im Netz gelesen, insgesamt ist das Feedback aber weit überwiegend positiv, soweit ich das einschätzen kann. Der Umgang des Supports und die Art ist sehr schnell (innerhalb von ein paar Std., z. T. sogar weniger als eine Std.), freundlich und unkompliziert (hier wird gedutzt!).

Auszahlung – auf’s Konto oder als Gutschein

Was mir an anderen Cashback Plattformen besonders missfallen hat, ist die komplizerte Auszahlung mit Mindestbeträgen, die dann auch noch Wochen dauert. Bei Shoop* gefällt mir, dass man sich das gesammelte Cashback ab einem Cent auszahlen lassen kann ohne Wenn und Aber. Die Auszahlung auf das eigene Konto ist komplett kostenlos, andere Services können kleine Gebühren kosten. Die Überweisung geht meistens am selben Tag noch raus und ist dann sehr schnell auf dem eigenen Bankkonto. Es gibt bei Shoop aber auch interessante Aktionen, mit denen man das Cashback effektiv noch erhöhen kann. Ich bin beispielsweise ein Fan der aktuellen Zalando-Aktion: Für 21,- € Cashback bekommt man einen 25,- € Gutschein (also 18% mehr). Einige Aktionen lohnen sich natürlich weniger, aber wenn man ohnehin bestimmte Shops gern nutzt, kann es sich doppelt lohnen.

Fazit zum Test

Ich kann Shoop nur empfehlen! Wer darauf achtet, seinen Adblocker (komplett, nicht nur auf shoop.de) auszuschalten, wird vorbildlich getrackt. Die Shop-Auswahl ist mittlerweile beträchtlich, der Service reagiert sehr gut. Bei allem Lob sollte man aber weiterhin nicht das Preise vergleichen aus dem Auge verlieren: Viel Cashback heißt die Shops verdienen auch gut an ihren Kunden. Hier muss man darauf achten, sich nicht von hohen Cashback-Raten blenden zu lassen und effektiv zu viel zu bezahlen. Geduld muss man natürlich mitbringen, denn bis Cashback bei euch eintrudelt, können schon mal Monate ins Land ziehen. Wer aber stetig Shoop nutzt, dem tröpfeln auch ständig Euros ins Konto (ich nutze die Plattform z.B. regelmäßig beim Essen bestellen). Ich habe mittlerweile schon über 1500,- € gesammelt, bin allerdings auch schon einige Jahre mit an Bord.

Hier geht es zur Anmeldung: www.shoop.de *

Direkt bei Shoop habe ich noch ein interessantes Youtube-Video gefunden, das Shoop in 72 Sekunden erklärt.

Merken

Über den Autoren

Kevin

Gutes Essen und Trinken sind seine Leidenschaft: Besonders Kaffee, Wein und Gin haben es ihm angetan. Bereits im Jahr 2009 ist er mit einem Blog zum Thema Kaffee durchgestartet und hat mit diversen Tests zu Kaffees und Kaffeemaschinen etwa 30.000 Lesern im Monat begeistern können. Seit 2015 widmet er sich mit hamburg-schmackhaft.de nun einem neuen Projekt, das vor allem deshalb spannend ist, weil es thematisch etwas breiter aufgestellt ist und auch Ausflüge "über den Tellerrand" zulässt.

Einen Kommentar hinterlassen