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Kürbissuppe mit Hokkaido – Hallo Herbst!

Die Kürbiszeit ist da! Nichts geht über eine warme Kürbissuppe, um sich bei dem aktuell nasskalten Herbstwetter aufzuwärmen. Wenn man einen Hokkaidokürbis verwendet, geht das auch ganz schnell und unkompliziert. Der Vorteil beim Hokkaido ist, dass die Schale mitverarbeitet und gegessen werden kann. Ingwer gibt dem Ganzen eine angenehme Schärfe und die gerösteten Kürbiskerne nussigen Crunch. Natürlich kann aber nach Belieben auch eine andere Sorte Kürbis zu Suppe verarbeitet werden. Heute möchte ich euch zeigen, wie ich Kürbissuppe koche.

Kürbissuppe

Zutaten für 4 Portionen:
1 Kürbis (Hokkaido)
4 Karotten
2 Kartoffeln
2 Schalotten
1 Stück Ingwer (daumengroß)
1 Becher Schlagsahne (200g) oder eine vegane Variante
Kürbiskerne (ich habe eine Kernmischung verwendet)
selbst gemachte „Brühe“ oder 1 Liter Gemüsefond

Zubereitung:

1. Den Hokkaido abwaschen und halbieren. Die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch grob zerkleinern.

2. Die Kartoffeln und die Möhren schälen und ebenfalls grob zerkleinern.

3. Schalotten in feine Würfel schneiden.

Tipp: Natürlich ist jede Methode recht, die euch gefällt, die Schalotten klein zu bekommen. Schnell und gleichmäßig geht es mit dieser Methode: Längs halbieren der Zwiebel, eine Hälfte mit der Schnittfläche nach unten auf das Schneidbrett legen. In gewünschtem Abstand parallel zum Schneidbrett und längs einschneiden und nicht ganz durchschneiden, sondern einen kleinen Rest stehen lassen. Dann Zwiebel schneiden, als würde man einfache Scheiben abschneiden wollen. Voilà – schöne, gleichmäßige Würfelchen!

4. Den Ingwer schälen und ebenfalls in feine Würfel schneiden.

Tipp: Mit einem Teelöffel ganz einfach die Schale abschaben. Das geht schnell und man spart sich viel Verschnitt!

5. Etwas Öl in einen großen Topf geben, erhitzen und die Schalotten und den Ingwer anschwitzen. Wenn sich eine leichte Bräune entwickelt, die Kürbisstücke, die Kartoffeln und die Möhren dazugeben und kurz anbraten.

6. Mit etwa 1 Liter Wasser ablöschen und nach Belieben selbst gemachte Brühe hinzugeben (alternativ: 1 Liter Gemüsefond).

7. Etwa zwei Drittel der Sahne hinzugeben. Wer es vegan mag, kann entweder die Sahne weglassen oder ersetzen, z. B. durch vegane Sahne oder alternative Produkte wie Kokosmilch).

8. 20min köcheln lassen.

9. Währenddessen die Kerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und das übrige Drittel der Sahne schlagen – bitte nicht ganz steif schlagen, sondern so, dass die Sahne leicht dickflüssig ist.

10. Die Suppe gut pürieren. Ich nehme dazu immer unsere Küchenmaschine mit dem Mixer-Aufsatz.

11. Mit Salz abschmecken, mit den Kernen und der Sahne garnieren, servieren und genießen!

Fertig ist der Klassiker unter den Kürbissuppen mit Hokkaido. Diese Suppe lässt sich auch wunderbar in größeren Mengen einfrieren und wieder auftauen.

Wie esst ihr eure Kürbissuppe am liebsten?

Über den Autoren

Kim

Ihr Interesse liegt vor allen Dingen auf den Bereichen gesunde Ernährung, Kochen und Backen. Dabei kommt es ihr nicht nur auf die Ausgewogenheit der Ernährung an, sondern sie legt auch besonderen Wert auf regionale Herkunft und biologischen Anbau der Zutaten.

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